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Der Rasen – aller Anfang ist schwer

Das erste Problem, das wir angingen, war der Rasen. Da im Garten nur wirklich lästiges Unkraut mit harten Stengeln wuchs, beschlossen wir, die obere Schicht abzutragen, umzugraben und mit Humus anzureichern. Die Überraschung folgte schon beim ersten Spatenstich: Der Boden bestand fast nur aus Sand und war zum großen Teil gerade mal ca. 10cm dick, darunter war Bauschutt, verrostete Dosen und ähnliches.

Nach langer, mühevoller Arbeit mit völlig unzureichender technischen Ausstattung hatten wir einen einigermaßen ebenen Boden vorbereitet, auf den wir dann Gras aussäten. Das auch tatsächlich aufging und für einige Zeit wirklich schön aussah. Dann gingen auch die Unkrautsamen aus der näheren Umgebung auf und ein Maulwurf grub unseren Garten um. Irgendwie muss er es geschafft haben, sich durch die zehn Zentimeter dicke Bodenschicht durchzugraben.

Außerdem gab es viele Stellen, auf denen das Gras einfach nicht wachsen wollte, sondern immer verdorrte. Wer weiß, was da für Müll im Boden vergraben ist…

Naja, seitdem kämpfen wir mit Dünger und ständigen Nachsaaten für einen einigermaßen dichten Rasen (vielleicht sollte ich das lieber “Grünfläche” nennen, die auch hauptsächlich grün und nicht braun sein sollte mehr Ehrgeiz haben wir ja nicht). Perfekt muß er gar nicht sein, kleine Blümchen und Kräuter geben bunte Farbtupfer und sehen auch hübsch aus!

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