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Vertikutieren – Luft für den Rasen

Um sich an einem satten Rasen im eigenen Garten erfreuen zu können, reicht es leider nicht dem Gras beim wachsen zuzuschauen. Einige elementare Pflegemassnahmen wie richtige Düngung, ausreichende Bewässerung und eben ein regelmäßiges vertikutieren sind unerläßlich und geben dem Rasen den letzten Schliff.

Was versteht man unter vertikutieren?

Der Rasen wird in seinem Wachstum durch Moosbefall und anderen Pflanzen bzw. Pflanzenreste (z.B alter Rasenabschnit) der Bodenoberfläche stark behindert. Die Entfernung solcher Hindernisse fördert die Belüftung des Rasen und damit auch ein stärkeres und gesundes Wachstums. Bewerkstelligt wird dies durch eben einen Vertikutierer.

Wie arbeitet ein Vertikutierer?

Beim vertikutieren wird die Rasenoberfläche durch versetzt angeordnete, vertikal arbeitende Messer leicht angeritzt. Da die störenden Moose dadurch nacheinander angeschnitten und angehoben werden, werden diese nicht zerschnitten, sondern auch quasi aus dem Boden herausgehoben.

Schnitttiefe beim vertikutieren

Bzgl. der gewählten Schnitttiefe heißt es beim Vertikutieren mit höchst möglicher Vorsicht vorzugehen. Zu tiefer Schnitt kann den Rasen bzw. die Rasenwurzeln stark beschädigen. Am besten man tastet sich mit mehreren Versuchen an die nötige Einstellungen am Vertikutierer heran.

Keine zu jungen Rasen vertikutieren

Auch sollte man das Vertikutieren bei zu frischen Rasenflächen unterlassen. Da die Messer durch ihre Arbeit nicht nur unerwünschte Moose und Abschnitt entfernt, sondern auch z.B Rasenwurzeln mit anreisst, können noch junge Graswurzeln zu stark beschädigt werden. Einige Jahre sollte der Rasen auf alle Fälle anwachsen, bevor zum ersten Mal vertikutiert wird.

Ersatzmaßnahme Rechen

Bei lediglich kleinen Rasenflächen kann man sich auch mit z.B einem Rechen behelfen. Allerdings ist dies wg. des nötigen Kraftaufwand wirklich nur für Kleinstgärten empfehlenswert.

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